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Brückenbauwerke entlang der Ammerseebahn:
Entlang der Strecke von Mering bis Weilheim sind noch alte Überführungen zu sehen, die meistens den gleichen Baustil aufweisen.  Bei der Zufahrt auf die Brücken fallen zuerst die Geländer auf, die aus Eisenbahnschienen, Betonpfosten und Rohre bestehen. Die Eisenbahnschienen und Betonposten wurden in den Boden gerammt und mit einem ca. 4" Zoll Rohr verbunden. Alle Zufahrten führen parallel neben den Gleisen entlang, die dann mit einem Bogen auf die Brücke führen. Meist sind die Geländer in der heutigen Zeit im desolaten Zustand. Die Gemeinde Eresing, zu der die Brücke zwischen St. Ottilien und Pflaumdorf gehört, hat die Brücke 1999 saniert.
(Bild oben: Renovierte Bogenbrücke 2002 bei Pflaumdorf)
Zu sehen sind diese Brückenbauwerke (von Mering beginnend) zwischen Egling und Walleshausen auf Höhe Wabern, dann wieder zwischen St. Ottilien und Greifenberg auf der Höhe der Ortschaft Pflaumdorf. Weitere sind zwischen Greifenberg und dem ehemaligen Haltepunkt Theresienbad, sowie kurz vor Schondorf. Da nun die Eisenbahnlinie immer auf der Höhe des Ammersees weiter verläuft, sind bis Dießen meist Schranken im Einsatz, lediglich in Utting gibt es ein paar Unterführungen, da der Streckenverlauf an diesen Stellen etwas ansteigt. Erst zwischen Dießen und Raisting kann man wieder diese typischen Brücken über die Ammerseebahn sehen, sowie zwischen Raisting und dem ehemaligen Haltepunkt Wielenbach. Die Brücke zw. Diessen/Raisting steht ein Abriss zur Debatte (2009).
Die größten Brücken über die Ammerseebahn ist die der Bundesautobahn A96 (München-Lindau) bei Greifenberg und der ehemaligen Bundesstraße 12.
(Bild oben: Autobahnbrücke A96 und Bundesstraßenbrücke B12 über der Ammerseebahn bei Greifenberg)
Die meisten Brücken entlang der Ammersebahn wurden bei Bau der Strecke errichtet. Da zur damaligemn Zeit noch alles mit Hand gemacht wurde, kann man sehen, das jeden Tag nur ca. 12 cm Betoniert wurde.
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